Rückschritt statt Reform

Schon wieder eine Reform. Diesmal die Föderalismusreform, angeblich das größte Ding seit 1949, was die Verfassung angeht. Muss einen nicht weiter aufregen. Tut es aber doch, denn: Beim Thema Schule und Hochschule bekommen die Länder jetzt mehr Kompetenzen, hier werden die Aufgaben fast komplett auf die Landesebene verlagert. Auf die Länder, die seit Jahren und Jahrzehnten für die Bildungsmisere verantwortlich sind. Entgegen jeder Vernunft und jeder Pisa-Erkenntnis gehts munter weiter mit der Kleinstaaterei – 16 Länder, 16 Bildungssysteme. Stoppt diese Reform, fordern GEW, Bundeselternrat und der Verband Bildung und Erziehung. Und haben damit ausnahmsweise Recht.

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